Die „Aktion T4“ und die Vernichtung von als „nicht lebenswert“ markierten Menschen im Nationalsozialismus
22.05.2014 | 20:00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78)

Im nationalsozialistischen Deutschland wurden über 200.000 Menschen ermordet, da sie als „lebensunwert“ galten. Weitere 400.000 Menschen wurden zwangssterilisiert – der „Volkskörper“ sollte durch diese Maßnahmen von „unwerten“ Leben gereinigt werden. Diese Vernichtungspolitik traf neben den s.g. “Asozialen” vor allem Menschen mit Behinderung. Wenig bekannt ist, dass die Grundlagen der nationalsozialistischen „Säuberungs“-Pläne jedoch bereits in der Weimarer Republik gelegt wurden und somit somit keine „neue Erfindung“ der Nazis darstellten.
Bei der Veranstaltung wollen wir die Vorgeschichte der „Aktion T4“ beleuchten, deren Durchführung behandeln und aufzeigen, warum es einfach nur makaber ist, in diesem Kontext von Euthanasie zu sprechen. Weiterhin wird die Rolle des Krankenhauses Pankow-Buch, als lokale beteiligte Institution, betrachtet.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Antifa-Cafés der Antifa Initiative Nord-Ost AINO statt und ist Teil der Mobi zur Dieter-Eich-Demo am 23. Mai 2014.

Referent_innen: North-East Antifascists [NEA]
Veranstalter_innen: Antifa Initiative Nord-Ost [AINO]