24. Mai 2013 | Buch | Demo gegen Nazis und Soziale Ausgrenzung!

25. April 2013 Keine Kommentare

 

 

Antifaschistische Demostration: Fr. 24. Mai 2013 | 18 Uhr | S-Bhf. Buch:

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Seit mehr als einem Jahr hat sich der Pankower Ortsteil Buch zu einem Schwerpunkt rechter Aktivitäten entwickelt. Keine Woche vergeht, ohne dass das Viertel, das gerade mal ein Drittel so groß ist wie Friedrichshain, mit Propaganda und Schmierereien überzogen wird. Doch dabei bleibt es nicht. Bereits mehrmals wurden die wenigen Linken, die es in Buch gibt, bedroht und verfolgt. Die Gruppe, die u.a. unter dem Namen “A.G. Buch” agiert erhält bei ihren Aktionen Unterstützung aus dem NPD-Umfeld und vom “Nationalen Widerstand Berlin”.

Dass die Neonazis Buch als “Ruhiges Hinterland” für ihre Aktivitäten nutzen, dass sie Buch als “ihr Viertel” begreifen, kommt nicht von ungefähr. Was bisher in Buch passiert ist, bleibt in Buch und findet in der Berliner Öffentlichkeit oft nur wenig Gehör. Um das zu ändern veranstalten antifaschistische Initiativen eine Vortragsreihe zum Thema und rufen zu einer Demonstration am 24. Mai auf.

Der 24. Mai markiert gleichzeitig den 13. Todestag von Dieter Eich, der im Jahr 2000 von Bucher Neonazis auf Grund seiner Erwerbslosigkeit ermordet wurde. Mit der Demo soll die direkte Intervention gegen die lokalen Nazibestrebungen mit dem Gedenken an Dieter Eich und der Forderung nach einem Gedenkstein verbunden werden.

Die Nazis sagen Buch ist ihr Viertel? Wir sagen, niemals!
Niemand ist vergessen!

Weitere Termine
Mi. 08. Mai 2013 | Buch | Befreiungsgedenken | 16.30 Uhr |Sowjetisches Ehrenmal, Ecke Wiltbergstraße
Sa. 18. Mai 2013 | Finowfurt | Nazikonzert bei Berlin stören! | Infos: www.antifa-bernau.tk
So. 19. Mai 2013 | Buch | Antifaschistischer Putzspaziergang | 15 Uhr, S-Bhf. Buch

Aufrufer*innen der Demonstration:
organisiert von: Niemand ist vergessen!, North East Antifascists (NEA) , Anarchosyndikalistische Jugend Berlin (ASJ) unterstützt von: Linksjugend ['solid] Kreuzkölln, Die LINKE.Nordost – Pankow, Antifa Bernau, AG Antifa/Antira Die LINKE.Pankow, Antifaschistische Initiative Nordost (AINO), VVB-BdA Pankow

 

 

 

Material / Hintergrundartikel:

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Plakat-Kopiervorlagen (A3): Motiv: “Gegen Neonazis…” | Motiv: ” Es gibt kein…”
Banner: Index-Banner (140×140) |
Flyer:
- Flyer für die Veranstaltung am 8. Mai in der Bunten Kuh: A6, einzeln | Kopiervorlage
- Flyer/Poster für die Veranstaltung am 20. Mai im Zielona Gora: Plakat, A4 | Flyer-Kopiervorlage

Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Buch am 2. März 2013
Bericht und Auswertung (North East Antifa (NEA), DIE.LINKE – Pankow Nordost, Niemand ist vergessen! – Bündnis, Ag Antifaschismus DIE.LINKE, Linksjugedn [solid] Kreuzköln / PankowMärz 2013)

„Deutsche Eichen“ müssen weichen! – Neonazis in Berlin-Buch
Kurzabriss über die Entwicklung der rechten Szene in Buch. (North East Antifa, Februar 2013)

Naziaktivitäten in Berlin-Buch – eine Einschätzung
Chronologie der Neonaziaktivitäten vor Ort (Indymedia Linksunten, eag, 10.10.2012)

 

 

 

Mobilisierungsveranstaltungen:

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Berlin-Buch: Neuer Hotspot der Neonaziszene?
Veranstaltung zu Neonazi-Aktivitäten und dem Gedenken an Dieter Eich.

Vertreter*innen des Bündnisses “Niemand ist vergessen!” und der North East Antifa (NEA) werden im Vortrag über das Gedenken und die die Situation in Buch berichten.

 

Sa. 04. Mai 2013, Bandito Rosso
20 Uhr | Lottum Str. 10a | Prenzlauer Berg | Org: Antifaschistische Linke Jugend (ALJ)
U-Bhf. Rosa Luxemburg Pl. (U2), U-Bhf. Rosenthaler Pl. (U8)

Mi. 08.Mai 2013, Bunte Kuh – Zusammen auf die Befreiung anstoßen!
20 Uhr | Bernkastelerstr. 78 | Weißensee | Org: Shore Boys, Ultras Nordost, Antifa Initiative Reinickendorf [AIR]
Grillen ab 18 Uhr (vegetarisch / Fleisch)
Tram: 12, 27: Berliner Allee / Rennbahnstraße | M4: Buschallee

Di. 14. Mai 2013, Black Fleck
20 Uhr | Zeppelinstr. 26 | Potsdam | Org: PoliTRESEN
Tram: 91 & 94 Auf dem Kiewitt, S-Bhf. Potsdam Charlottenhof

Do. 16. Mai 2013, Bandito Rosso
20.00 Uhr | Lottum Str. 10a | Prenzlauer Berg | Org: North East Antifa & RASH Berlin/BB
U-Bhf. Rosa Luxemburg Pl. (U2), U-Bhf. Rosenthaler Pl. (U8)

Sa. 18. Mai 2013, Lunte
19.00 Uhr | Weisestr. 53 | Neukölln | Org: Anarchosyndikalistische Jugend Berlin
U-Bhf. Boddinstr. (U8)

Mo. 20. Mai 2013, Zielona Góra
20.30 Uhr | Grünberger Str. 73 | Friedrichshain
Org: Internationalistischer Abend | ARAB | Linksjugend ’solid Kreuzkölln
U-Bhf. Samariterstraße (U5) | Volxküche ab 20.00 Uhr

Di. 21. Mai 2013, Hausprojekt Malmöer 29
21.00 Uhr | Malmöerstr. 29| Prenzlauer Berg | Org: VOSIFA
S & U-Bhf. Schönhauser Allee, S-Bhf. Bornholmer Straße

 

 

Veranstaltungen zur Tradition der Sozialen Ausgrenzung:
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Di, 14. 05. um 20:00 | Vortrag: “Kontinuitäten der Stigmata Erwerbsloser seit 1949″

Fr. 19. 04. – Di. 14. 05. 2013 | Haus der Demokratie | Greifswalder Straße 4 (Robert-Havemann-Saal) | Referent*in: Anne Seek, Anne Alex
Ursachen und Kontinuitäten der Stigmatisierung von Erwerbslosen im Spiegel der Geschichte – Wurzeln der Vorurteile gegen Erwerbslose. Infos hier

Ausstellung:  “Überflüssige Menschen”
Fr. 19. 04. – Di. 14. 05. 2013 | Haus der Demokratie | Greifswalder Straße 4 (Robert-Havemann-Saal) |
werktags 10:00 – 17:00 & nach Vereinbarung | Tram: M4: “Am Friedrichshain”

Die Ausstellung zeigt Fotos von Erwerbslosen, die der Arbeiterfotograf Walter Ballhause zwischen 1928 und 1934 in Hannover aufnahm.  Die Ausstellung ist ein Versuch eines solidarischen Erinnerns und Gedenkens an diejenigen, die wegen Erwerbslosigkeit und Bezug von Sozialtransfers stigmatisiert und verfolgt wurden – während der Zeit des Nationalsozialismus, als auch zu anderen Zeiten. Infos hier

Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Buch am 2. März 2013: Bericht und Auswertung

20. März 2013 Keine Kommentare

Antifaschistischer Stadtteilspaziergang in Buch am 2. März 2013:
Bericht und Auswertung

Im Pankower Ortsteil Buch, der seinen Ruf als rechte Hochburg eigentlich seit längerem verloren hatte, versuchen aktionsorientierte „Autonome Nationalisten“ zur Zeit wieder Fuß zu fassen. Im Verlaufe des letzten Jahres begann eine Welle von Provokationen, die ihren Ausdruck vor allem in massiven Propagandawellen fanden [00]. Die dafür verantwortliche Gruppe firmierte bis vor kurzem unter dem Namen „A.G. Buch“

Provokation mit Ankündigung

Für den 2. März riefen AntifaschistInnen verschiedener Spektren zu einem Stadtteilspaziergang in Buch auf, um über die Lage vor Ort zu informieren. Meist linksalternative Jugendliche und ältere BucherInnen folgten dem Aufruf.
Neben AnwohnerInnen, Mitgliedern der Linksjugend ['solid] und der Partei DIE LINKE nahmen auch VertreterInnen verschiedener Antifagruppen, der Ver.di-Jugend und des „Niemand ist vergessen!“-Bündnisses teil. Außerdem beteiligten sich Menschen, die wenige Stunden zuvor bei einem antifaschistischen Stadtteilspaziergang in Wittstock teilgenommen waren [01]. Insgesamt nahmen rund 70 Menschen teil. Neonaziaufkleber, in die Briefkästen geworfene NPD-Mitgliedsanträge und Sprühereien wurden während des Spaziergangs erfolgreich entfernt.
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[B] Pankow-Buch – Rechte Aktivitäten halten an

1. März 2013 Keine Kommentare

Antifaschistischer Kiezspaziergang:
2. März, 14 Uhr, S-Bhf. Buch, Pankow

Seit Frühjahr 2012 kommt es im Pankower Ortsteil Buch zu einer nicht abreißen wollenden Welle an rechten Propagandaaktionen. Übertrieben ist die Wortwahl definitiv nicht. Mindestens jede zweite Woche finden im Ortsteil größere Aufkleber-oder Sprühaktionen der lokalen Neonazis statt. Die Gruppierung die Wahlweise unter dem Kürzel „A.G. Buch“ oder „Anti-Antifa-Buch“ auftritt verklebt vor allem die Propaganda anderer Organisationen.
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Podium: Niemand ist Vergessen! – In welcher Form den Opfer rechter Gewalt gedenken?

8. November 2012 Keine Kommentare

„Niemand ist Vergessen!“
In welcher Form den Opfer rechter Gewalt gedenken?

Podiumsveranstaltung:
am 20. November 2012
um 19.00 Uhr
im Jugend[widerstands]museum (Galiläakirche, Rigaer Str. 9, Berlin-Friedrichshain)

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mordes an Silvio Meier wollen wir uns über die Erfahrungen, Perspektiven und Grenzen antifaschistisches Gedenkens, für die Opfer rechter Gewalt auseinandersetzen: In welcher Form wollen wir den Opfern rechter Gewalt gedenken? Reichen Gedenksteine und Demonstrationen aus? Welche Fallstricke und Erfahrungen gibt es in der Praxis? Wie können wir den Kampf um die Erinnerung an die Ermordeten gemeinsam führen?

Dazu werden verschiedenen ReferentInnen diskutieren:
- Ulla Jelpke (MdB, Die LINKE)
- Dirk Stegemann (VVN-BdA Berlin)
- Antifaschistische Linke Berlin
- Initiative „Niemand ist vergessen!“
- Tolerantes Eberswalde

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Kurzaufruf: Nazis aus der Deckung holen! Keine Ruhe den rechten Tätern!

30. August 2012 Keine Kommentare

Nazis aus der Deckung holen!
Keine Ruhe den rechten Tätern!

Demo: gegen Arnulf Priem
14. September 2012, Berlin, 18.30 Uhr, U-Bhf. Turmstraße

Der 64-jährige Arnulf Priem war einer der zentralen Akteure und Aufbauhelfer neofaschistischer Strukturen in den letzten Jahrzehnten in der Bundesrepublik. Er ist Gründer und Unterstützer zahlreicher Kameradschaften, Neonazi-Parteien und diverser rechtsterroristischer Gruppen. Vor diesem Zusammenhang hat er in den vergangenen 40 Jahren zahlreiche Neonazis ideologisch geschult. Mittels völkisch-rassistischer Propaganda suchte er Kontakt, vor allem zu Jugendlichen, um diese in seinen Bann eines faschistischen Reiches zu ziehen. Nicht wenige seiner Zöglinge erlangten später traurige Berühmtheit. So galt er als politischer Ziehvater der Mörder von Dieter Eich, welcher im Jahr 2000 von vier Neonazis in Berlin-Pankow getötet wurde. Auch den Polizisten-Mörder Kay Diesner unterwies er regelmäßig in seiner damaligen Wohnung in Berlin-Wedding.

Zahlreiche illegale Aktionen, der Handel mit Militaria-Bedarf und die „Erziehung“ des militanten rechten Nachwuchses, machten ihm in bei Ost-Neonazis zur populären Führungsfigur und stärkten seinen Kontakte ins neonazistische Terror-Milieu. So unterstützte er beispielsweise Anfang der 1990er Jahre die Pogrome in Hoyerswerda und Rostock und erhoffte sich dadurch eine neue „deutsche Revolution“. An der Vorbereitung und Durchführung der rassistischen Angriffe in Rostock war er aktiv beteiligt, das Pogrom 1991 in Hoyerswerda bezeichnete er gar als „Selbstreinigungsprozess des deutschen Volkes“.
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Nazis aus der Deckung holen! – Antifaschistische Demo gegen Arnulf Priem

30. August 2012 Keine Kommentare

Nazis aus der Deckung holen!
Keine Ruhe den rechten Tätern!
Antifaschistische Demo gegen Arnulf Priem

Das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992 bildete einen vorläufigen traurigen Höhepunkt des rassistischen Normalbetriebs in diesem Land – dabei wurden völkisch-rassistische Einstellungen der Mehrheitsbevölkerung durch bundesweit agierenden Neonazi-Kader gezielt angefeuert. Dass solche Einstellungsmuster in letzter Konsequenz Mord und Pogrome produzieren, zeigen u. a. der in Berlin durch Kay Diesner versuchte Mord an einem linken Buchhändler sowie die Ermordung Dieter Eichs durch junge Neonazis.
Am 14. September wollen wir darum gegen Arnulf Priem einen der Drahtzieher des Pogroms von Rostock und einen Aufbauhelfer des rechten Terrors auf die Straße gehen. Für die rassistischen Täter in der Politik und im neonazistischen Spektrum darf es keine Ruhe geben!

langen Aufruf lesenkurzen Aufruf lesen | Infotext zu Priem |

Antifa-Demo:
14.09.2012 | 18:30 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße
Im Anschluss: Soli-Tresen | 20:00 Uhr | Scherer8 (Schererstraße 8)

North East Antifascists [NEA] | www.nea.antifa.de
Bündnis „Nazis auf die Pelle rücken!“| www.aufdiepelleruecken.blogsport.de