Niemand ist vergessen! 2012

17. Mai 2012 Keine Kommentare

Niemand ist vergessen!

Den Opfern rechter Gewalt unser Gedenken. Den Tätern unser Kampf.
Gegen soziale Ausgrenzung, Rassismus und Eliten-Chauvinismus.
Wir fordern einen Gedenkstein für Dieter Eich.


Veranstaltung: Motiv „Penner klatschen“
- ein Vortrag über Obdachlosen-Feindlichkeit
18. Mai 2012, 19.00 Uhr, FAU-Lokal, Lottumstraße 11, Prenzlauer Berg
Ankündigung | Facebook-Event

Demo: „Niemand ist vergessen!“
19.Mai 2012, 15.00 Uhr, S-Bhf. Buch, S2, Pankow
Ankündigung | Facebook-Event

“Niemand ist vergessen!”-Texte 2012:
Kurzaufruf für 2012 | Aufruf zur Demo gegen Aribert Streubel | Artikel über Streubel | PM für die Gedenkdemo am 19.05.2012 |

Texte: (Vorveröffentlichung der Gedenksteinbroschüre)
Obdachlosenfeindlichkeit | Neonazigeschichte in Buch | Todesopfer rechter Gewalt |

Video:
Interview: Vertuschung rechter Morde (Ulla Jelpke & Heike Kleffner)

Material:
Banner für die Demo | Kurzaufruf als Kopiervorlage | Aufkleber (JPG) |
“Nazis aus der Deckung holen!”-Kopiervorlagen: Plakat | Flyer

Gedenkstein: “Das Buch der sozialen Ausgrenzung”

18. Mai 2012 Keine Kommentare

Gedenkstein: “Das Buch der sozialen Ausgrenzung”

Gestaltung:
Auf einem aus groben Stein geschlagenen Stockel, soll eine aus Metall gefertigets Buch eingelassen werden. Das Buch ist aufgeschlagen und ist einsehbar. Auf der linken Buchseite kann der/die Betrachter_in einen Kurzen Text zum Themenkomplex soziale Ausgrenzung lesen. Die Inschrift auf der rechten Seite schildert den Geschehnisse während der Mordnacht vom 23. zum 24. Mai 2000.
Die Beschriftung der aufgeschlagenen Buchseiten wird in das Metall eingeätzt. Die Schriftgröße verhält sich nicht proportional zur Buchgröße, sondern orientiert sich an der Lesbarkeit für den_die Betrachter_in.

Die Idee dahinter:
Der Idee die Gedenkplatte als Buch darzustellen, liegt die Überlegung zu Grunde, dass ein Buch eine fortlaufende Geschichte bzw. Zusammenhang erzählt. Auf den folgenden Seiten des “Buches der sozialen Ausgrenzung”, ließen sich, wenn der/die Betrachter_in weiterblättern könnte weitere Fälle sozialer Ausgrenzung finden. Womöglich sogar einer, der den/die Betracher_in selbst betreffen könne.
Ein Buch hat widerum ein erstes und ein letztes Kapitel. Dies symbolisiert für uns, dass die Unterdrückung und Ausgrenzung innerhalb der Gesellschaft nicht nur einen Anfang hat, sondern auch ein Ende finden wird. Das aktive und progressive Handeln der Menschen, die in dieser Gesellschaft leben (müssen) wird der Schlüssel zu jenem Ende sein. Den Gedenkstein an Dieter Eich betrachten wir als einen Schritt in diese Richtung.

Modell vom Gedenkstein

18. Mai 2012 Keine Kommentare

Modell vom Gedenkstein “Das Buch der sozialen Ausgrenzung”

Todesopfer rechter Gewalt

18. Mai 2012 Keine Kommentare

Todesopfer rechter Gewalt
Verleugnung und Relativierung rechter Gewalt: Die offiziellen Statistiken
Opferperspektive e.V.

Aus rassistischen, antisemitischen oder sozialdarwinistischen Motiven gegenüber Obdachlosen, Menschen mit Behinderung, Alkoholiker_innen oder Empfänger_innen von Sozialleistungen, aus Hass gegen Linke und Demokrat_innen oder aus Heterosexismus(Fußnote): Jeden Tag werden Menschen von Rechten angegriffen. »Alltag« rechter Gewalt besteht aus Einschüchterungen, Bedrohungen, Schlägen. Über die Angriffe, die nicht mit dem Tode enden, wird häufig gar nicht erst berichtet. Beratungsprojekte für Betroffene rechter Gewalt, kritische Journalist_innen, nichtstaatliche Initiativen und antifaschistische Zusammenhänge haben seit 1990 über 170 Todesopfer rechter Gewalt dokumentiert. Keine dieser Auflistungen ist vollständig, von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen.
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Pressemitteilung: 12. Todestag von Dieter Eich: Bündnis fordert Konsequenzen und Gedenkstein!

18. Mai 2012 Keine Kommentare

Pressemitteilung:
12. Todestag von Dieter Eich: Bündnis fordert Konsequenzen und Gedenkstein!

Resorts: Berlin / Lokales / Politik

Kontakt: Bündniss „Niemand ist vergessen!“
Mail: ak-northeast@riseup.net
Tel.: 015784626097
Pressekontakt: Martin Sonnenburg

Für den 19. Mai 2012 ruft das Bündnis „Niemand ist vergessen!“ zur Gedenkdemonstration für Dieter Eich auf. Dieser wurde am 24. Mai 2000 von vier Neonazis in Berlin-Buch ermordet. Die Demonstration startet um 15.00 Uhr am S-Bhf. Buch

Es gibt eine Ideologie der Ungleichwertigkeit, die tief in einer beschönigend als „Leistungsgesellschaft“ gepriesenen neoliberalen Konkurrenzgesellschaft verankert ist. Diese wird von Vertreter_innen aus Politik, Medien und Gesellschaft stetig manifestiert, reproduziert und verstärkt, sei es aus ideologischen oder wahltaktischen Gründen für eigene Macht- und Herrschaftsansprüche. Denn Reichtum braucht Armut und soziale Ausgrenzung. Dass sie dabei als geistige Brandstifter fungieren und zur Legitimation für Morde an und Übergriffe auf sozial Benachteiligte insbesondere Obdachlose und Migrant_innen durch Nazis beitragen, wird zumindest billigend in Kauf genommen.“, erklärt Martin Sonnenburg, Sprecher des Bündnisses „Niemand ist vergessen!“ anlässlich der morgigen Dieter-Eich-Gedenkdemonstration. Sonnenburg weiter:
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Bericht: Demo gegen Aribert Streubel

17. Mai 2012 Keine Kommentare

Bericht zur Demonstration „Nazis aus der Deckung holen!“
am 16.05.12 in Dahlem-Dorf gegen den dort ansässigen Rechtsanwalt Aribert Streubel

Am 16. Mai 2012 demonstierten rund 50 Antifaschist_innen in Berlin-Dahlem gegen Den Rechtsanwalt Aribert Streubel. Dieser verteidigte 2000/2001 während des Bucher-Mordprozesses den Haupttäter des Dieter Eich-Mordes.
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